Nur zwei Tage nach dem World Matchplay ging es auf der Pro Tour der PDC schon wieder weiter. Wenig überraschend lassen einige Top-Stars den Block in Deutschland aus – dafür können sich andere hervortun. Darunter waren heute auch gleich zwei Deutsche: Niko Springer erreichte das Halbfinale und auch Max Hopp stand im Viertelfinale. Ansonsten war kein weiterer deutschsprachiger Spieler über die zweite Runde hinausgekommen. Ganz oben stand am Ende sensationell der Nachrücker Henry Coates nach einem 8:4-Finalerfolg über Damon Heta.
Mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung und vor allem der Art und Weise, wie diese zustande gekommen ist, ist Luke Littler beim World Matchplay in neue Sphären aufgestiegen. Bei Shortleg schauen wir genauer auf die Tage in Blackpool inkl. Women’s World Matchplay, geben ein Update zur PDC Europe Next Gen und neben vielen Themen in Darts aus aller Welt, berichtet Gast Daniel Bauerdick u.a. vom World Masters in Las Vegas.
In der 306. Ausgabe des Newsflash gibt es mit dem Argentinier Jesus Salate den nächsten WM-Teilnehmer, während sich Derek Coulson zum Champions der 14. Saison der Modus Darts Super Series gekrönt hat. Netflix hat eine neue Show mit Luke Littler angekündigt und die PDC Europe Start Meldungen geöffnet. Außerdem stehen die Host Nation Qualifier für Budapest fest, das JDC Girls Series Finals wurde ausgespielt und auch auf der African Continental Tour North ging es weiter. Neben den üblichen Vertragsnews gibt es Infos zur Super League, dem DDV-Kader für den WDF Europe Cup und WDF-Ergebnisse aus Australien und Japan.
Der Sieger des World Matchplay heißt zum zweiten Mal Luke Littler. Der 19-Jährige lieferte auch im Endspiel eine Galavorstellung und besiegte einen ebenfalls starken Gerwyn Price mit 18:9. Littlers Average in dieser Partie lag bei über 111, einen ähnlichen Wert weist er über das gesamte Turnier vor und hat damit das beste Matchplay aller Zeiten gespielt.
Zum Abschluss des sechsten Wochenendes der PDC Europe Next Gen in Hildesheim stand in diesem Jahr zum zweiten Mal der Modus Double-In-Double-Out auf dem Programm. Nachdem er letztes Jahr bereits einmal im Finale stand, sicherte sich Liam Maendl-Lawrance durch ein 6:3 im Finale gegen Kimi Seemann zum ersten Mal den Turniersieg.
Die Topfavoritin hat in Blackpool ihren dritten Sieg geholt: Beau Greaves gewinnt nach 2023 und 2024 erneut das PDC Women’s World Matchplay. Mit hochklassigen Leistungen spielte sich „Beau ‚N Arrow“ durch das Turnier, in dessen Finale sie Fallon Sherrock im Entscheidungsleg besiegte. Zuvor wurden Lisa Ashton und Gemma Hayter im Halbfinale gestoppt.
Das Finale des World Matchplay 2026 steht: Wenig überraschend hat sich nach Gerwyn Price auch Luke Littler ins Finale am Sonntag gespielt. Der Titelverteidiger ließ Dirk van Duijvenbode nach einer weiteren überragenden Leistung mit 17:5 keine Chance und knackt damit in der Weltrangliste auch als erster Spieler die Grenze von drei Millionen Pfund.
Gerwyn Price ist der erste Finalist beim World Matchplay 2026! Der 17:10-Erfolg gegen Gian van Veen war hochverdient, weil der Niederländer wie schon gestern Abend nicht gut ins Spiel fand. Trotzdem stand es zwischenzeitlich „nur“ 11:9, ehe der Waliser endgültig wegzog. Für Price ist es die zweite Final-Teilnahme in Blackpool nach 2022. Außerdem hat der „Iceman“ Jonny Clayton als walisische Nummer 1 wieder abgelöst.
Die PDC Europe Next Gen geht an diesem Wochenende in Hildesheim in ihr letztes Saisondrittel über. Man braucht es fast gar nicht mehr erwähnen, dass Jaimy van de Weerd auch hier schon wieder im Finale anzutreffen war. Diesmal ging das Endspiel mit 1:6 gegen Mika Donnevert verloren, der damit erstmals ganz oben stand und nun auch sicher zur Super League zurückkehrt.
Im abschließenden Viertelfinalduell des World Matchplay 2026 behielt die Nummer drei der Welt die Oberhand. Gian van Veen bezwang James Wade in einer lange durchwachsenen, zum Schluss aber packenden und hochklassigen Partie mit 16:13. Dabei nahm der Engländer zweimal in wichtigen Momenten 121 Punkte heraus, doch auch van Veen war mit starken Checkouts zur Stelle, als es wirklich wichtig wurde.










