European Darts Championship 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Im Südbahnhof in Frankfurt am Main wurde neben der German Darts Championship mit der European Championship 2008 zum ersten Mal ein weiteres Major-Turnier auf deutschem Boden veranstaltet. In den folgenden Jahren wechselte man beim Austragungsort mit Hoofddorp (Niederlande), Dinslaken, Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr, Hasselt (Belgien), Göttingen, Oberhausen und Salzburg (Österreich) ordentlich durch, doch seit 2022 hat man mit der Westfalenhalle in Dortmund einen etablierten Standort für das einzige Einzel-Major in Deutschland gefunden, wo man bereits 2018 für ein Jahr gastierte. Seit 2016 stellt die European Tour die einzige Quali-Möglichkeit für dieses Event dar, die besten 32 Spieler der European Tour Order of Merit sind beim Finalturnier mit dabei und treten seit 2018 im Draw Bracket (d.h. Nr. 1 der Rangliste gegen die Nr. 32, die Nr. 2 gegen die Nr. 31 usw.) gegeneinander an.
Startete man 2018 noch mit einem Gesamtpreisgeld von £200.000, werden mittlerweile satte 750.000 britische Pfund ausgeschüttet, wovon alleine der Sieger 150.000 erhält. Die ersten vier Ausgaben wurden allesamt von Phil Taylor gewonnen, Michael van Gerwen war zwischen 2014 und 2017 ebenfalls vier Jahre in Folge nicht zu bezwingen. Bei seinem Sieg 2016 bezwang „Mighty Mike“ den Österreicher Mensur Suljovic im Finale, der es als erster deutschsprachiger Spieler in ein Major-Finale schaffte. 2018 stand Max Hopp beim Sieg von James Wade als erster Deutscher in einem Major-Halbfinale. Mit Adrian Lewis (2011), Michael van Gerwen (2014), Kyle Anderson (2017) und José de Sousa (2020) sah das Turnier bereits vier 9-Darter.
Fakten:
Ausrichtender
Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2008
Location: Dortmund (seit 2022), vorher: Salzburg (2021),
Oberhausen (2020), Göttingen (2019), Dortmund (2018), Hasselt
(2015-2017), Mülheim an der Ruhr (2012-2014), Düsseldorf (2011),
Dinslaken (2010), Hoofddorp (2009), Frankfurt (2008)
Häufigste Titelträger: Phil Taylor, Michael van Gerwen (je 4x)
Ranglisten Punkte für: PDC Order of
Merit
Preisgeld: £750.000
(2026)
9-Darter: Adrian
Lewis (2011), Michael van Gerwen (2014), Kyle
Anderson (2017), José de Sousa (2020)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Gian van Veen (11:10 gegen Luke Humphries)
2024: Ritchie
Edhouse (11:3 gegen Jermaine
Wattimena)
2023: Peter
Wright (11:6 gegen James Wade)
2022: Ross Smith
(11:8 gegen Michael Smith)
2021: Rob Cross (11:8
gegen Michael van Gerwen)
2020: Peter
Wright (11:4 gegen James Wade)
2019: Rob Cross (11:6
gegen Gerwyn Price)
2018: James Wade
(11:8 gegen Simon Whitlock)
2017: Michael van Gerwen (11:7 gegen Rob
Cross)
2016: Michael van Gerwen (11:1 gegen Mensur Suljovic)
2015: Michael van Gerwen (11:10 gegen Gary
Anderson)
2014: Michael van Gerwen (11:4 gegen Terry
Jenkins)
2013: Adrian
Lewis (11:6 gegen Simon
Whitlock)
2012: Simon
Whitlock (11:5 gegen Wes Newton)
2011: Phil Taylor
(11:8 gegen Adrian Lewis)
2010: Phil Taylor
(11:1 gegen Wayne Jones)
2009: Phil Taylor
(11:3 gegen Steve Beaton)
2008: Phil Taylor
(11:5 gegen Adrian Lewis)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Donnerstag, 22.10.2026:
Abend-Session: (ab
19:00 Uhr MESZ)
Luke Woodhouse – Dirk van
Duijvenbode
Danny Noppert – Stephen Bunting
Niels Zonneveld – Cameron Menzies
Gerwyn Price – Rob Cross
James Wade – Damon Heta
Luke Humphries – Ryan Searle
Gian van Veen – Andrew Gilding
Ross Smith – Karel Sedlacek
Freitag,
23.10.2026:
Abend-Session: (ab
19:00 Uhr MESZ)
Ryan Joyce – Jermaine Wattimena
Krzysztof Ratajski – Dave Chisnall
Nathan Aspinall – Cristo Reyes
Jonny Clayton – Niko Springer
Luke Littler – William O’Connor
Wessel Nijman – Martin Schindler
Kevin Doets – Michael van Gerwen
Josh Rock – Chris Dobey

2. Runde:
Samstag, 24.10.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MESZ) (Reihenfolge TBC)
Smith/Sedlacek – Wade/Heta
Van Veen/Gilding – Woodhouse/Van Duijvenbode
Zonneveld/Menzies – Price/Cross
Noppert/Bunting – Humphries/Searle
Samstag,
24.10.2026:
Abend-Session: (ab
19:00 Uhr MESZ) (Reihenfolge TBC)
Nijman/Schindler – Joyce/Wattimena
Clayton/Springer – Rock/Dobey
Ratajski/Chisnall – Doets/Van Gerwen
Aspinall/Reyes – Littler/O’Connor
Viertelfinale:
Sonntag, 25.10.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr
MEZ)
4x
Halbfinale & Finale:
Sonntag,
25.10.2026:
Abend-Session:
Halbfinale: (ab 19:00
Uhr MEZ)
Sieger Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 4
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
1. Runde: Best of 11
Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs
Teilnehmer 2026:
Die Top 32 Spieler der European Tour qualifizieren sich für dieses Turnier. Das heißt die 32 Spieler, die bei den European Tour Turnieren am meisten Preisgeld gesammelt haben, sind mit dabei. Es gibt keine andere Quali-Möglichkeit. Gespielt wird nach dem Draw Bracket (d.h. Nr. 1 der Rangliste gegen die Nr. 32, die Nr. 2 gegen die Nr. 31 usw.).
1. Ross Smith
2. Wessel Nijman
3. Krzysztof Ratajski
4. Niels Zonneveld
5. Danny Noppert
6. Nathan Aspinall
7. Jonny Clayton
8. Gian van Veen
9. Luke Woodhouse
10. Josh Rock
11. Luke Littler
12. Luke Humphries
13. Gerwyn Price
14. Kevin Doets
15. Ryan Joyce
16. James Wade
17. Damon Heta
18. Jermaine Wattimena
19. Michael van Gerwen
20. Rob Cross
21. Ryan Searle
22. William O’Connor
23. Chris Dobey
24. Dirk van Duijvenbode
25. Andrew Gilding
26. Niko Springer
27. Cristo Reyes
28. Stephen Bunting
29. Cameron Menzies
30. Dave Chisnall
31. Martin Schindler
32. Karel Sedlacek
Auslosung 2026:
Ross Smith (1) – Karel Sedlacek
(32)
James Wade (16) – Damon Heta (17)
Gian van Veen (8) – Andrew Gilding (25)
Luke Woodhouse (9) – Dirk van Duijvenbode (24)
Niels Zonneveld (4) – Cameron Menzies (29)
Gerwyn Price (13) – Rob Cross (20)
Danny Noppert (5) – Stephen Bunting (28)
Luke Humphries (12) – Ryan Searle (21)
Wessel Nijman (2) – Martin Schindler (31)
Ryan Joyce (15) – Jermaine Wattimena (18)
Jonny Clayton (7) – Niko Springer (26)
Josh Rock (10) – Chris Dobey (23)
Krzysztof Ratajski (3) – Dave Chisnall (30)
Kevin Doets (14) – Michael van Gerwen (19)
Nathan Aspinall (6) – Cristo Reyes (27)
Luke Littler (11) – William O’Connor (22)
Preisgeld 2026:
Sieger: £150.000
Runner-Up: £80.000
Halbfinale: £50.000
Viertelfinale: £35.000
Achtelfinale: £20.000
1. Runde: £7.500
Gesamt: £750.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
In 2026 wird auch Sport1 wieder die European
Championship übertragen.
Sport1-Übertragungszeiten:
Donnerstag, 22.10.2026: 1. Runde – Abend-Session:
19:00 – 23:00 Uhr live
Freitag, 23.10.2026: 1. Runde – Abend-Session:
18:30 – 23:00 Uhr live inkl. Countdown
Samstag, 24.10.2026: 2. Runde –
Nachmittags-Session: 12:30 – 17:00 Uhr live
Samstag, 24.10.2026: 2. Runde – Abend-Session:
19:00 – 23:00 Uhr live
Sonntag, 25.10.2026: Viertelfinale –
Nachmittags-Session: 14:00 – 16:55 Uhr live
Sonntag, 25.10.2026: Halbfinale & Finale –
Abend-Session: 19:00 – 23:00 Uhr live
Historie:
Im Zuge ihres Plans Dart-Holland von
der WDF zu erobern,
wurde Ende 2007 von Seiten der PDC dieses Turnier als erstes großes PDC-Major in den Niederlanden angekündigt. Es
sollte vom 30. Oktober – 02. November 2008 stattfinden, aber da es
Probleme mit der niederländischen Organisation gab, wurde
kurzerhand die damalige GDC (inzwischen PDC Europe) mit der
Organisation dieses Turniers betraut und der Veranstaltungsort
wurde ebenfalls nach Deutschland, genauer genommen in den
Südbahnhof in Frankfurt am Main, verlegt. Zusätzlich hatte die
PDC
im Rahmen dieser Änderungen entschieden, dass die beiden Führenden,
nicht bereits qualifizierten Spieler der GDC-Rangliste ebenfalls an
dem Turnier teilnehmen dürfen. Damit wurde im Jahr 2008 neben der
German Darts Championship erstmals
ein weiteres großes PDC-Major Turnier in
Deutschland veranstaltet. Außerdem waren die £200.000, welche
bereits bei der Erstausgabe ausgeschüttet wurden, mit weitem
Abstand das bis dahin höchste Preisgeld, welches jemals in
Deutschland im Dartsport ausgeschüttet wurde.
Im Jahre 2009 wurde die European Championship dann aber nicht mehr
in Frankfurt, sondern im Claus Hotel & Event Center in Hoofddorp
ausgetragen, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Amsterdam Shiphol
und damit in die Niederlande verlegt. 2010 wurde das Turnier dann
wieder in Deutschland, genauer gesagt in Dinslaken veranstaltet,
2011 fand es im Maritim Hotel in Düsseldorf statt. Es war ein
tolles Turnier mit unglaublicher Stimmung, sogar Phil Taylor
bekam noch Gänsehaut als bei minutenlangen „Standing Ovations“ sein
Song „There’s only one Phil Taylor“ von den 1.900 Fans gesungen
wurde. In den Jahren 2012 bis 2014 fand das Turnier dreimal in
Folge in Mülheim an der Ruhr (RWE Halle) statt, im Jahr 2015 wurde
das Turnier erstmals im belgischen Hasselt ausgetragen. In der
dortigen Ethias Arena waren bis zu 5.000 Fans pro Session mit
dabei. Für das Turnier im Jahr 2015 hatten sich aus Österreich
Mensur Suljovic und Rowby-John Rodriguez qualifiziert, aus
Deutschland war Max Hopp beim Turnier vertreten.
Im Jahr 2016 wurden einige größere
Änderungen vorgenommen. So wurde das Preisgeld von 300.000 auf
400.000 Pfund erhöht. Ebenso komplett neu war der Quali-Modus: Denn
ab diesem Jahr konnte man sich nur noch über die European Tour qualifizieren. Die besten 32
Spieler der European Tour Order of Merit (Rangliste des auf der
European Tour eingespielten Preisgeldes) waren
mit dabei, davon war die Top 8 gesetzt. In diesem Jahr holte sich
Michael van Gerwen zum dritten Mal in
Folge den Turniersieg, mit Mensur Suljovic stand erstmals
ein deutschsprachiger Spieler in einem Major-Finale. 2017 konnten sich fünf der Top
10 der Weltrangliste nicht
qualifizieren, Martin Schindler war dafür zum ersten Mal am
Start. Für 2018 kehrte das Turnier nach Deutschland in die
Westfalenhalle nach Dortmund zurück. Gespielt wird seit diesem Jahr
im Draw Bracket, d.h. die Nr. 1 der European Order of Merit spielte
in Runde 1 gegen die Nr. 32, die Nr. 2 gegen die Nr. 31 usw., mit
Max Hopp und Martin Schindler waren zwei
deutsche Akteure neben dem Österreicher Mensur Suljovic mit
dabei, Hopp erreichte beim Sieg von James Wade als erster Deutscher ein
Major-Halbfinale.
Für 2019 wechselte man in die Lokhalle nach Göttingen, dazu wurde
das Preisgeld um satte 100.000 Pfund auf nun insgesamt £500.000
angehoben. Zum ersten Mal holte sich Rob Cross ohne deutsche Beteiligung
den Titel dieses Turniers, nachdem er 2017 schonmal im Finale
gestanden hatte. Im Jahr 2020 fand das Turnier in der
König Pilsener Arena Oberhausen statt, die coronabedingt
kurzfristig die Westfallenhalle in Dortmund als Austragungsort
ersetzte. Mit Peter Wright gab es erneut einen erstmaligen
Titelträger, der in jedem Spiel des Turniers über der
100-Punkte-Marke im Average geblieben war. Max Hopp und Gabriel
Clemens waren trotz starker Leistung in Runde 1
unterlegen. In 2021 fand das Event in Salzburg statt, neben
Suljovic und Clemens war erstmalig Florian Hempel mit
dabei. Den Turniersieg sicherte sich aber zum zweiten
Mal Rob
Cross. In 2022 kehrte man wieder in die Westfalenhalle nach
Dortmund zurück und drei deutschsprachige Spieler waren mit dabei.
Sensationell gewann Ross Smith das Turnier. Auch 2023 wurde wieder in
Dortmund gespielt, das Preisgeld wurde auf 600.000 Pfund erhöht.
Mit Martin Schindler, Gabriel Clemens und
erstmalig Ricardo Pietreczko waren gleich drei
Deutsche mit dabei und man stellte mit über 30.000 Besuchern einen
neuen Zuschauer-Rekord für ein Event auf europäischem Festland auf.
Am Ende kam es zur Neuauflage des Finals von 2020, das erneut
Peter
Wright gegen James Wade für sich entscheiden konnte.
2024 wurde zum dritten Mal hintereinander in Dortmund gespielt, dabei kam es zum völlig überraschenden Finale zwischen Ritchie Edhouse und Jermaine Wattimena, das Edhouse mit 11:3 für sich entscheiden konnte und sich damit seinen ersten Major-Titel schnappte. Zum vierten Mal hintereinander wurde 2025 wieder in Dortmund gespielt und Gian van Veen schnappte sich bei dieser Ausgabe ebenfalls seinen ersten Major-Sieg. Auch 2026 gastiert man wieder in Dortmund, bevor das Event 2027 auf 48 Teilnehmer erhöht wird.
Archiv:
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- European Championship 2013
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- European Championship 2011
- European Championship 2010
- European Championship 2009
- European Championship 2008
Foto-Credit: Michael Cooper/PDC
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