Dart Turniere – European Darts Trophy 2026

Nahezu seit dem Anfang gehörte die European Darts Trophy zur European Tour. Zum ersten Mal ausgetragen wurde das Event 2013 im Glaspalast in Sindelfingen.

European Darts Trophy 2026

European Darts Trophy 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer][Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]

Die European Darts Trophy wurde 2013 zum ersten Mal ausgetragen, also ein Jahr, nachdem die European Tour offiziell eingeführt wurde. In den ersten drei Jahren spielte man zunächst mit Sindelfingen, Leipzig und Mülheim a.d.R. an drei verschiedenen Standorten. Nachdem man zumindest in Mülheim nochmal für ein weiteres Jahr blieb, zog das Event 2017 in die Lokhalle nach Göttingen um. Dort erzielte man in der Finalsession am Sonntag mit 3.524 Fans einen bis dahin neuen Zuschauerrekord für ein European Tour Event auf deutschem Boden. Zwischen 2019 und 2024 wurde das Event zunächst nicht mehr ausgetragen, da man zugunsten anderer Events in neuen Ländern ein Turnier in Deutschland aus dem Kalender strich. 2025 kehrte das Turnier dann in den Kalender und auch in die Lokhalle nach Göttingen zurück. Von den bisherigen sieben Ausgaben gewann Michael van Gerwen deren drei, Michael Smith war 2014 und 2015 erfolgreich. Einen 9-Darter hat es bisher noch nicht gegeben.

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet: 2013-2018, 2025-2026
Location:
Lokhalle Göttingen (seit 2025, 2017-2018), RWE Sporthalle Mülheim a.d.R. (2015-2016), Kohlrabizirkus Leipzig (2014), Glaspalast Sindelfingen (2013)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen (3x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld:
£230.000 (2026)
9-Darter:

Gewinner der letzten Jahre:

2026:
2025Nathan Aspinall (8:4 gegen Ryan Joyce)
2018:
Michael van Gerwen (8:3 gegen James Wade)
2017:
Michael van Gerwen (6:4 gegen Rob Cross)
2016: Michael van Gerwen (6:5 gegen Mensur Suljovic)
2015: Michael Smith (6:2 gegen Michael van Gerwen)
2014: Michael Smith (6:1 gegen Michael van Gerwen)
2013: Wes Newton (6:5 gegen Paul Nicholson)

Spielplan & Ergebnisse 2026:

1. Runde:

Freitag, 13.03.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MEZ)
xxx

Freitag, 13.03.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MEZ)
xxx

2. Runde:

Samstag, 14.03.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MEZ)
xxx

Samstag, 14.03.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MEZ)
xxx

Achtelfinale:

Sonntag, 15.03.2026:
Nachmittags-Session:
 
(ab 13:00 Uhr MEZ)
In Draw Bracket Order

Viertelfinale, Halbfinale & Finale:

Sonntag, 15.03.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
Sieger Achtelfinale 1 – Sieger Achtelfinale 2
Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 4
Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 6
Sieger Achtelfinale 7 – Sieger Achtelfinale 8

Halbfinale:
Sieger Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 4

Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Modus 2026:

Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder Qualifier, East Europe Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host Nation Qualifier). Die Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2 auf die topgesetzten Spieler.

Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde

Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde

Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale

Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best of 11 Legs“ (first to 6).

Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.

Qualifikriterien 2026:

Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2. Runde am Samstag, alle anderen 32 Spieler steigen am Freitag in Runde 1 in das Turnier ein.

PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.

Pro Tour Order of Merit:
Die besten 16 noch nicht qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit (Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere) greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.

Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer Tourcard.

East Europe Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Montenegro und Kosovo

Nordic & Baltic Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen

Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus diesem Land.
Spielberechtigt sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des Austragungslandes.

Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft des Austragungslandes spielberechtigt wären.

Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv

Teilnehmer 2026:

Top 16 der PDC Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Luke Humphries
2. Gian van Veen
3. Michael van Gerwen
4. Jonny Clayton
5. Gary Anderson
6. Stephen Bunting
7. Ryan Searle
8. Josh Rock
9. Danny Noppert
10. James Wade
11. Gerwyn Price
12. Chris Dobey
13. Nathan Aspinall
14. Martin Schindler
15. Ross Smith
16. Damon Heta

Pro Tour OoM Qualifier:
Wessel Nijman
Jermaine Wattimena
Cameron Menzies
Dirk van Duijvenbode
Luke Woodhouse
Niko Springer
Ryan Joyce
William O’Connor
Mike De Decker
Joe Cullen
Krzysztof Ratajski
Dave Chisnall
Niels Zonneveld
Daryl Gurney
Andrew Gilding
Rob Cross

Tourcard Holder Qualifier:
Mario Vandenbogaerde
Cristo Reyes
Darius Labanauskas
Kai Gotthardt
Jeffrey de Zwaan
Shane McGuirk
Kevin Doets
Richard Veenstra
Ricky Evans
Sebastian Bialecki

Eastern Europe Qualifier:
Wojciech Brulinski

Nordic & Baltic Qualifier:
Jonas Masalin

Host Nation Qualifier:
Florian Preis
Florian Hempel
Dragutin Horvat
Paul Krohne

Auslosung 2026:

— FOLGT —

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Sport1 überträgt die European Darts Trophy 2026 ebenfalls zu den folgenden Zeiten live:

Sport1-Übertragungszeiten:
Freitag, 13.03.2026:
1. Runde – Nachmittags-Session: 12:45 – 18:00 Uhr live (inkl. Countdown & Analyse)
Freitag, 13.03.2026: 1. Runde – Abend-Session: 18:00 – 23:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Samstag, 14.03.2026: 2. Runde – Nachmittags-Session: 12:30 – 17:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Samstag, 14.03.2026: 2. Runde – Abend-Session: 19:30 – 23:00 Uhr live
Sonntag, 15.03.2026: Achtelfinale – Nachmittags-Session: 14:00 – 16:55 Uhr live
Sonntag, 15.03.2026: Viertelfinale, Halbfinale & Finale – Abend-Session: 19:00 – 23:00 Uhr live (inkl. Countdown)

Historie:

Ein Jahr nachdem die European Tour eingeführt wurde, war auch die European Darts Trophy mit im Programm. Zum ersten Mal ausgetragen wurde die European Darts Trophy 2013 im Glaspalast von Sindelfingen. Damals schnappte sich Wes Newton mit einem 6:5-Finalerfolg über Paul Nicholson den größten Titel seiner Karriere. 2014 zog die Veranstaltung in den Kohlrabizirkus nach Leipzig um, wo Michael Smith über Michael van Gerwen siegte. Ein Jahr später genau derselbe Ausgang, diesmal in der RWE Sporthalle in Mülheim an der Ruhr. 2016 gewann van Gerwen nach zwei Finalniederlagen dann zum ersten Mal im Finale gegen den Österreicher Mensur Suljovic, für 2017 zog das Event in die Lokhalle nach Göttingen um und erreichte dort in der Finalsession am Sonntag mit 3.524 Fans einen bis dahin neuen Zuschauerrekord für ein European Tour Event auf deutschem Boden mit Michael van Gerwen als Sieger. Van Gerwen krönte sich dann auch zum Rekord-Sieger und legte eine Serie bei diesem Turnier hin. Im Jahre 2018 kam es erneut in Göttingen bereits zur sechsten Ausgabe, zum dritten Mal mit Michael van Gerwen als Sieger. Er setzte sich im Finale mit 8:3 gegen James Wade durch.

Im Anschluss wurde das Event zunächst nicht mehr ausgetragen, da man ein Turnier in Deutschland aus dem European Tour Kalender zugunsten anderer Events in neuen Ländern gestrichen hatte. Das änderte sich dann im Jahr 2025, nach sieben Jahren Pause war das Turnier wieder Teil des European Tour Kalenders. Erneut waren 48 Starter in der Lokhalle in Göttingen mit dabei, die als Austragungsort reaktiviert wurde. Darunter waren auch acht Deutsche, am Ende kam es zum rein englischen Finale zwischen Nathan Aspinall und Ryan Joyce, die zuvor beide noch kein European Tour Event gewinnen konnten. Schlussendlich war es „The Asp“, der durch ein 8:4 erstmals triumphierte. 2026 wird Göttingen das erste European Tour Event des Jahres aus deutschem Boden sein.

Archiv:

 Foto-Credit: Felix Höfer/PDC Europe

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